Schlichtung-Mediation-Verhandlung


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die Wege aus streitigen Situationen werden ständig weiter aufgefächert. Die unterschiedlichen Angebote, sich mit Konflikten auseinander zu setzen, um diese zu lösen, werden stetig umfangreicher. Für den Einzelnen ist es daher sehr schwierig zu entscheiden, welches Verfahren und welche Methode ihm in seinem speziellen Konfliktfall wirklich zu einer Lösung verhelfen kann. Eines der wesentlichen Gebiete der Bearbeitung im Institut ist daher der Bereich der Strukturanalyse von Konflikten, um danach das wirklich passende Bearbeitungsinstrument zu wählen.

Um dies auch stets auf aktuellem Stand zu halten, beschäftigt sich das Institut neben der Konfliktbearbeitung ebenfalls mit der Konfliktforschung. Hier entwickeln wir Trainings für Konfliktbearbeitungen, Seminare und Workshops.

Der rascheste Weg ist es natürlich, Konflikte nach Möglichkeit zu vermeiden. Die Angebote, die wir hierzu offerieren können, finden Sie unter dem Register "Prävention". Ist ein Konflikt bereits entstanden, droht ein streitiges Verfahren oder läuft ein solches bereits, so finden Sie unsere Vorschläge zur Bearbeitung unter dem Button "Angebote".

Unter dem Button „Downloads“ haben wir versucht, für Sie möglichst aktuell, geplante Gesetzesänderungen, Informationen zu neuen Regelungen, sowie auch neue Erkenntnisse und Begriffsdefinitionen für Sie zusammen zu stellen.

Die Zielsetzung insgesamt hierfür ist, dass wir als Menschen uns möglichst nah und selbst wieder um die Regelung unserer Konfliktsituationen kümmern und bemühen können und sollten.

Technische Entwicklungen, das Zusammenwachsen von Kulturen und Globalisierung fordern uns auf, uns in einer neuen Weise und mit neuen Mitteln den damit auch verbundenen Konflikten zu stellen.

Zum Hintergrund altenativer Konfliktlösungen (ADR-Verfahren)

Das gängige Verfahren, um Konflikte zu lösen, ist es, der anderen Seite die eigene Auffassung einer Situation klar zu machen, von der Richtigkeit zu überzeugen und so einen Streit zu gewinnen. Dies kann im eigenen Kreis geschehen oder durch Delegation an Experten und Gerichte.
In den Anfängen unseres Rechtssystems erfolgte hierbei auch eine Diskussion über Werte und Werthaltungen sowie emotionale Befindlichkeiten und Betroffenheiten der Streitgegner.

Mit zunehmender Technisierung und dem Fortschritt der Wissenschaften kam es dann zu dem Versuch, einen Streit nicht als ein globales Problem aus Sachproblem, emotionaler Betroffenheit und strukturellen Gegebenheiten zu sehen, sondern ihn zu reduzieren auf technische Einzelheiten.
Das erforderte aber nun, das Begrifflichkeiten, die Werte und emotionale Befindlichkeiten zum Inhalt hatten, erklärt und festgelegt werden mussten durch neue Gesetze und Ausführungsbestimmungen. Dies mittlerweile in einem Umfang, dass es selbst dem Experten schwer fällt, sich in einer Flut von Gesetzesänderungen, -anpassungen und –Ergänzungen noch zurecht zu finden und mit der weiteren Folge, dass der Bürger angesichts mancher gerichtlicher Entscheidung nur fassungslos den Kopf schütteln kann.

Viele Gesetze haben den Bezug zu dem verloren, was sie eigentlich regeln sollen: das Zusammenleben von Menschen.
Die Bürger spüren dies auch und das Vertrauen in die Stabilität und Richtigkeit gerichtlicher Entscheidungen schwindet.

Damit wächst der Wunsch, Dinge in einem Verfahren klären zu lassen, das allen Komponenten wieder Rechnung trägt, damit auch, sich selber aktiv in den Lösungsprozess einzubringen, Gehör mit dem zu finden, was einem selber an der Angelegenheit wichtig ist.
Dies als Alternative dazu, fremdbestimmt verwaltet zu werden in Prozessen, in denen das, was den eigentlichen Kern des Problems ausmacht, nicht einmal mehr zur Sprache kommt.

Es wächst der Wunsch, nicht mehr ein Recht zu verwenden, dessen Logik man häufig nicht mehr folgen kann, sondern rechtsschöpfend das zu regeln, was für die eigene Situation eine Lösung bringen kann.
Und in einer Vielzahl generalisierender Rechtsregeln gibt das Gesetz hierzu auch die Möglichkeiten.

Je nachdem nun, wie viel an Expertenwissen notwendig ist, welche Handlungsräume durch die strukturellen Gegebenheiten geöffnet werden und wie hoch die Bereitschaft ist, sich selber aktiv zu beteiligen, stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, angefangen von der klassischen Verhandlung zwischen den Streitparteien über Streithelfer,Schiedsrichter, Schlichter, bis hin zum Mediator. All diese Verfahren jedoch unter einer umfassenden Betrachtungsweise, nämlich unter Berücksichtigung der strukturellen, emotionalen und individuellen Besonderheiten der betroffenen Streitparteien.

Ein Konflikt selbst ist nichts Negatives, sondern kann Motor weiterer Entwicklungsprozesse sein. Negativ ist häufig nur die Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wird.

Das Fatale hierbei ist, dass dann, wenn in einem solchen Konflikt einer gewinnt, der andere Teil zwangsläufig unterliegt. Und dies zerstört jedenfalls die Möglichkeit für die Streitparteien, zukünftig noch eine Basis für Gemeinsamkeiten zu entwickeln.
Und so wird der scheinbare Gewinner häufig zum Verlierer.
Daher wurde schon lange nach Möglichkeiten gesucht, sowohl die Beziehungsebene wie auch die Sachebene in die Bearbeitung einzuziehen, so dass alle Seiten nach einer Lösung suchen, die für sie alle zu einem Gewinnen führt - die alternativen Konfliktlösungsverfahren.

Wir haben Ihnen weitere Informationen zusammengestellt. Diese finden Sie im Downloadbereich.
Für weiter führende Fragen und Hilfestellungen bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen und ggf. einen mit uns zu Termin vereinbaren.